Aktionen

 

In diesen Tagen neigt man leicht dazu, sich einfach hilflos zu fühlen. Aber: Wir alle können etwas tun, damit es unseren Mitmenschen besser geht. Und wenn wir so tätig werden, hilft uns das auch durch die Krise. Wir haben ein paar Ideen zum Mitmachen gesammelt.

Karten und Briefe für Menschen in Spitälern und Altersheimen

childrens-drawings-716340_640.jpgDie Tage sind lang, die Decke fällt einem auf den Kopf, der Tagesablauf bietet nicht viel Abwechslung. Für viele Menschen ist das in Corona-Zeiten eine treffende Beschreibung des Alltags. Aber wie muss es erst sein für die Menschen in Spitälern, denen es gesundheitlich nicht gut geht, oder für Menschen in Altersheimen, die derzeit nicht besucht werden können? Längst nicht alle sind digital gut vernetzt und viele sind einsam.

Wie kann man diesen Menschen helfen? Eine gute Idee wird gerade von Andrea Neuhold (Fachreferentin Religionen Ethik und Philosophie am Dokumentationszentrum der PH Freiburg) mit Matthias Willauer-Honegger (Deutschfreiburger Fachstelle Katechese) und vielen Katechetinnen/Katecheten und ihren ReligionsschülerInnen umgesetzt.

Die ReligionsschülerInnen gestalten bunte Karten/Briefe mit Zeichnungen und guten Worten. Diese werden im Bischofsvikariat gesammelt und dort an die SeelsorgerInnen, die in Spitälern und Altersheimen tätig sind, weitergegeben. Von dort gelangen sie an die BewohnerInnen und PatientInnen, um ihren Alltag etwas aufzuhellen und erträglicher zu machen.

Und auch Sie können gerne mitmachen. Vielleicht gibt es gerade ein gutes Gedicht oder ein Gebet, das Ihnen im Alltag hilft und das Sie teilen möchten. Vielleicht haben Sie ein Talent zum Zeichnen und können ein kleines Werk verschenken. Vielleicht möchten Sie schreiben, welche Rituale Ihnen helfen, woran Sie sich gerade erfreuen etc. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es geht um Ermutigung, Zuversicht und die Vermittlung des Gefühls, nicht alleine zu sein. Und sie können gerne mehrere Karten/Briefe schreiben.

Bitte schicken Sie Ihre Post an das:


Bischofsvikariat Deutschfreiburg
z.H. Manuela Huber
Boulevard de Perolles 38
1700 Freiburg

Merci für’s Mitmachen!


piqsels.com-id-joiwy_1.jpgKerzen im Fenster

Teilen Sie Licht: Als Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung. Die Schweizer Bischofskonferenz und die Evangelisch-reformierte Kirche der Schweiz haben dazu aufgerufen, donnerstags um 20 Uhr eine Kerze am Fenster zu entzünden und dabei ein Gebet zu sprechen.

Einen Vorschlag für ein Kerzenritual am Donnerstagabend finden Sie hier. Verfasst wurde er vom Liturgischen Institut der Schweiz.


Regenbogen

20200424_102552.jpgVielleicht sind euch die vielen Regenbogenbilder aufgefallen, die man in diesen Tagen in den Fenstern oder an den Balkonen sieht. Ihren Ursprung hat die Aktion in Italien. Die Regenbögen sollen zeigen: Wir sind nicht alleine in dieser Krisenzeit, wir bleiben auch daheim und wir halten gerade jetzt Hoffnungszeichen hoch. Ausserdem ist es eine schöne Aufgabe, auf Spaziergängen die Regenbogen zu zählen.

Für uns Christinnen und Christen ist der Regenbogen ein Symbol für Gottes Bund, den er mit uns geschlossen hat („Und der Bogen wird in den Wolken sein; und ich werde ihn ansehen, um zu gedenken des ewigen Bundes zwischen Gott und jedem lebendigen Wesen von allem Fleisch, das auf der Erde ist“ Gen 9,16). Auch jetzt ist Gott mit uns. Das ist doch eine bestärkende Botschaft.

Vielleicht mögen auch Sie und Ihre Kinder einen Regenbogen ins Fenster hängen: Als Bild, als Collage aus Transparentpapier, mit Fingermalfarbe gestaltet ... ! 



Kontakt halten

woman-3750874_1280.jpgIn diesen Tagen betreiben wir vermehrt Telefonseelsorge und die Erfahrung zeigt: Viele Menschen sind dankbar für ein Gespräch. Wir laden Sie daher ein: Greifen auch Sie öfter zum Telefonhörer, schreiben Sie Nachrichten per Mail oder schicken Sie eine Karte mit der Post - melden Sie sich auch bei Personen, zu denen Sie sonst nicht so intensiven Kontakt pflegen. 

 

Steine bemalen

Steine-bemalen-Titelbild-2.jpgVielleicht haben Sie in letzter Zeit auch schon einen aussergewönlichen Stein gefunden.

Bunt bemalte Steine, oft mit einem guten Wort versehen, kann man z.B. an Wanderwegen platzieren, um seinen Mitmenschen eine Freude zu machen. Gerade Kinder haben viel Spass an der Aktion: Sonnen, das christliche Fisch-Symbol, Engel oder Regenbogen sind leicht zu realisierende Motive.

Und für die Älteren: Vielleicht versehen Sie Ihre Steine auch mit dem Hinweis auf Ihren Lieblingsbibelvers.

Zum Bemalen von Steinen eignen sich z.B. Acrylmalfarben ganz gut oder wasserfeste Stifte.